Psychosoziale Medizin by Prof. Claus Buddeberg (auth.), Prof. Dr. med. Claus

By Prof. Claus Buddeberg (auth.), Prof. Dr. med. Claus Buddeberg (eds.)

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Pop-Fans: Studie einer Mädchenkultur

Die Studie rekonstruiert die Kultur weiblicher Boygroup- und Girlgroup-Fans im adjust von zehn bis achtzehn Jahren auf der foundation von narrativen Interviews und Gruppendiskussionen. Gezeigt wird, auf welche Weise diese Kultur als discussion board zur Verhandlung normativer Anforderungen beim Übergang von der Kindheit in die Jugendphase dient.

Radikaler Antisemitismus: Inklusions- und Exklusionssemantiken von links und rechts in Deutschland

Während der Antisemitismus im rechten Spektrum traditionell tief verankert und konstitutiv für das rechte Weltbild ist, ist dies für das linke Spektrum immer noch strittig. Linke Selbstbeschreibungen der Gesellschaft nehmen in Anspruch, nicht nationalistisch und zugleich antifaschistisch und nicht antisemitisch zu sein.

Die Abduktion in der qualitativen Sozialforschung: Über die Entdeckung des Neuen

Wie kommt es zur Entdeckung des Neuen in der sozialwissenschaftlichen Forschung? Konsens herrscht darüber, dass dies allein mit einer gedanklichen Operation möglich ist, die Charles Sanders Peirce mit dem Namen ‚Abduktion‘ belegt hat. In dem Buch wird nicht nur herausgearbeitet, used to be Peirce selbst unter dem Begriff der Abduktion verstand, sondern auch, wie die Abduktion in der konkreten qualitativen Sozialforschung herbeigeführt und wie sie später im Forschungsprozess geprüft werden kann.

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Insgesamt ist das Bild des Arztes, der fur fast alle Krankheiten zustandig war, verschwunden und hat dem Arzt als Spezialist flir Teilbereiche von Gesundheit bzw. Krankheit Platz gemacht. a......... CH DEU FR ITA AUT NLD NOR GBR EU a Abb. 1: Gesundheitsversorgung : Arztlnnen und Kranken· hausbetten je 1000 Einwohner (Aus Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2001 [1J) Arztedichte . Diese Entwicklungen sind unter anderem auch Folge der starken Zunahme der Zahl der ArztInnen in Bezug auf die Bevolkerung.

Informierentiber Karrieremoglichkeiten Evaluieren von Ka rriereerfolgen \ Umsetzen von Ka rriereschritten Fokussieren auf Karriereziele a Abb. 3: Phasen der Karriereforderunq 3 30 - - - _ _ Kapitel 3 . Die Arztin / Der Arzt Informieren iiber Karrieremiiglichkeiten: Dazu gehort die Information, wie an den entsprechenden Weiterbildungsinstitutionen die Weiterbildungsordnung umgesetzt wird und welchen Stellenwert Krankenversorgung, Forschung und Lehre haben. Entwickeln von Karrierepliinen: In dieser Phase sollten die Weiterbildungskandidierenden eigene Vorsteliungen iiber ihre miigliche Berufsbiographie entwickeln und diese im Rahmen einer Intervisionsgruppe mit ihren KollegInnen diskutieren.

Diese Losung wird von Frauen und Miinnern als Option mehrheitlich abgelehnt mit dem Argument, dass man doch keine Kinder haben sollte , wenn man sie dann zur Betreuung in »frernde« Hande gi bt. Denn viele mochten ihre Weiterbildung in moglichst kurzer Zeit abschliessen, weil sie sich nach der Facharztqualifikation eher eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorstellen konnen. Hier sehen sich Frauen haufig noch mit Vorurteilen konfrontiert. »Gtass Ceiling Phanomen«. Bis heute erhalten Arztinnen weniger Stellenangebote, weil die meisten Chefarzte davon ausgehen, dass sich die Investition in eine Frauenkarriere nicht lohnt, da Frauen aus farniliaren Grunden haufiger eine diskontinuierliche berufliche Entwicklung durchlaufen [11].

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